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Fachbereich · Kunststoff, Chemie & Labor

Vom Labor bis zur Anlage: Werkstoff-Praxis, die in der Fertigung trägt.

Schließen der Lücke zwischen Entwicklung und industrieller Fertigung: Laborstrukturen, Rezepturen, Materialprozesse und kunststoffverarbeitende Fertigungslinien — bis zur dauerhaften Ausschussreduktion am Extruder und an der Spritzgussanlage.

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Positionierung

Laborhintergrund trifft Werksrealität. Chemisch-technische und verfahrenstechnische Problemlösung direkt am Extruder, an der Spritzgussanlage und im Labor.

  • Fundierte Ausbildung durch die Lehre als Chemielaborant, mehrere Meisterprüfungen und die Werkmeisterausbildung in Kunststofftechnik
  • Jahrzehntelange Praxiserfahrung in der Umsetzung industrieller und gewerblicher Prozesse
  • Über 40 Jahre Werkspraxis in kunststoffverarbeitenden Industriebetrieben, Kernfeld Walzenfertigung
  • Expertise für Umweltmanagementsysteme wie ISO 14001 (Lead Auditor)
  • Beherrschung von Upscaling-Prozessen — vom Labor in die hochvolumige Fertigung
  • Fehlervermeidung durch definierte Regelkreise und Verbesserungszyklen (TPM, PDCA)
  • Erfahrung bei der internationalen Anlagenbeschaffung und Inbetriebnahme (Europa, Asien)

Häufige Fragen

Wie wird der Technologietransfer vom Labor in die Produktion abgesichert?

Der Transfer erfordert eine systematische Skalierung (Scale-up) über Zwischenstufen. Dabei werden kritische Prozessparameter (CPPs) und Materialattribute (CMAs) definiert und an den realen Anlagenbedingungen gespiegelt, um Yield-Einbrüche in der Großserie auszuschließen.

Nach welchen Prinzipien erfolgt die Optimierung im Bereich Green Chemistry?

Die Optimierung basiert auf messbaren Kriterien wie der Atomökonomie, dem Ersatz toxischer Lösemittel, der Steigerung der Energieeffizienz beim Reaktorbetrieb und der Minimierung des Abfallaufkommens gemäß den 12 Prinzipien nach Anastas und Warner.

Wann brauche ich einen Rohstoff-Wechsel-Plan?

Wenn ein bisheriger Rohstoff aus regulatorischen Gründen (REACH-Beschränkung, Lieferanten-Crash, Kostendruck) ersetzt werden muss. Der Wechsel braucht Material-Vergleichs-Matrix, Pilot-Validierung an der Produktionsanlage, Anpassung der Eingangskontrolle und Re-Qualifikation der Endprodukte.

Wie ersetze ich ein kritisches Lösemittel REACH-konform?

Über eine strukturierte Substitutionsprüfung: Alternativen werden gegen Funktionalität, Sicherheit und Regulatorik bewertet, das beste Profil im Labor verifiziert und anschließend im Pilot-Maßstab unter realen Prozessbedingungen freigegeben — dokumentiert für das Chemikalien-Sicherheitsdossier.

Wie lässt sich der Ausschuss in der Kunststoffverarbeitung dauerhaft senken?

Die Reduktion erfordert eine exakte Analyse der thermischen und rheologischen Bedingungen im Werkzeug. Durch präzise Abstimmung von Massetemperatur, Werkzeuginnendruck und Einspritzgeschwindigkeit werden Fehlstellen systematisch eliminiert.

Welche Walzentypen begleiten Sie technisch?

Polyurethan-, Gummi- und Composite-Walzen — vom Materialaufbau über Beschichtungs- und Vulkanisationsprozesse bis zur Endbearbeitung. Inbetriebnahmen wurden in Österreich, Finnland, China und Indien durchgeführt.

Wie entstehen Qualitätsprobleme aus Rezyklaten?

Hauptursachen sind Material-Streuung durch wechselnde Lieferchargen, Restfeuchte, Kontaminationen mit Fremdpolymeren oder thermische Vor-Schädigung. Eine prozesssichere Wareneingangskontrolle (MVR, Feuchte, Sichtprüfung) macht diese Ursachen vor der Maschine sichtbar.

Chemisch- oder verfahrenstechnische Herausforderung im Betrieb?

Analysieren wir Ihre Prozesse.

Auf Basis realer Daten und handfester Praxiserfahrung — im Labor, am Extruder und an der Spritzgussanlage.

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